200 Billionen Dollar
200 Billionen Dollar, oder auch 148 Billionen Euro. Bis zu dieser Summe belaufen sich nach einer Untersuchung der Bank of England der weltweite Rückgang der Produktion, ausgelöst durch die Finanzkrise. Laut der Bank of England liegt der Wert der Produktionsverrlust durch die Finanzkrise zwischen 60 und 200 Billionen Dollar. Die weltweite Produktion lag 2009 um etwa 6,5 Prozent niedriger, als sie ohne die Finanzkrise hätte sein können. Ausgeschrieben ist das eine Zahl mit 15 Stellen: 200.000.000.000.000. Dies ist also der Schaden der durch das Platzen der Immobilienblase und den darauffolgenden Crash an den Kapitalmärkten ausgelöst wurde. Zum Vergleich die komplette Martkapitalisierung der weltweit größten Banken, die maßgeblich die Krise verursacht haben, liegt gerade einmal bei 1,2 Billionen Dollar.
Selbst astronomische Vergleiche können bei dieser Zahl nicht mehr ausreichend sie beschreiben. Wie der Nobelpreisträger und Psyiker Richard Feynman anmerkt, seih es ein Bärendienst für die Astronomen diese Zahl astronomisch zu nennen, es gäbe gerade einmal hunderte Milliarden an Sternen in einer Galaxy. Man sollte die Zahl daher eher Ökonomisch nennen meint er. Man kann diese Zahl allerdings mit dem eigenen Körper vergleichen. So entsprechen 200 Billionen der 10fachen Anzahl aller Blutkörper in den Blutbahnen eines Menschen.
Angesichts dieser Summen die durch finanzeller Krisen als Schaden entstehen, wirken jede Bankenabgabe lächerlich. Selbst ein Tropfen auf den heißen Stein hätte mehr Volumen. Da erwartungsgemäß alle 20 Jahre finanzielle Krisen auftreten, müsste die Bankenbranche 1,5 Billionen Dollar pro Jahr aufbringen. Also mehr als die anfangs erwähnte komplette Marktkapitalisierung der größten Banken der Welt.
Hier der komplette und sehr interessante Bericht der Bank of England:
Haldane BoE Speech 3.31
Gefunden bei Zero Hedge: Bank Of England Estimates Global Output Losses From Financial Meltdown At Up To $200 Trillion
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