Archiv für July, 2009

Jon Stewart – Das Verkaufstalent von Timothy Geithner

July 31, 2009 by · Leave a Comment
Filed under: Fun 

Es ist mal wieder Wochenende und da darf auch auf keinen Fall ein Videoclip aus der Dailyshow mit Jon Stewart fehlen. Diesmal geht es um die Frage ob Sie jemandem die Wirtschaft anvertrauen würden, der nichtmal fähig ist sein Haus zu verkaufen und der offensichtlich keine Ahnung hat von Marktpreisen. Gemeint ist der amerikanische Finanzminister Timothy Geithner. Viel Spaß dabei!

Die Trendwende ist bestätigt charttechnisch

July 31, 2009 by · 1 Comment
Filed under: Indizes 

Im Mai konnte es nur eine Vermutung sein, als ich hier im Blog fragte ob wir im April die Trendwende and den Aktienmärkten gesehen haben. Doch nun Ende July hat sich das Bild charttechnisch bestätigt und zwar äußerst eindrucksvoll. Zwar sah es Anfang July noch nach einem weiteren Abstürzen aus, doch hat es sich als eine Bärenfalle der ganz üblen Sorte herausgestellt. Wenn in öffentlichen Fernsehsendern von chartechnischen Formationen gewarnt wird ist immer vorsicht angesagt. Aktienkurse haben die unbequeme Eigenschaft, immer genau dann das Gegenteil von charttechnischen Formationen vorzuführen, wenn zu viele Leute davon wissen bzw. darauf setzen. So auch hier, wobei wenn zu offensichtliche Formationen entstehen, die der Meinung des breiten Puplikums entsprechen kann dies auch oft geschickt von großen Investoren so zurechtgebogen sein. Doch nun erstmal zu dem Wochenchart des deutschen Aktienindex DAX.

Jim Rogers über die Aussichten in China

July 30, 2009 by · Leave a Comment
Filed under: Interview 

In diesem Bloomberg Interview äußerst sich Jim Rogers nun ausführlich über die Entwicklungen in China und vor allem über die Chancen für Investoren. Chinas Aktienmärkte haben schon eine gewaltige Erholung hingelegt und Jim Rogers rät hier eher nicht auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Er sieht vielmehr die Chancen in Rohstoffen oder Grundbesitz. Auch verdeutlicht er mit welchen Problemen China zu kämpfen hat und wo aktuell wohl das meiste Geld mit zu verdienen seih. Auch vergleicht Jim Rogers noch die Konjunkturhilfen der USA mit China und hält die Vorschläge der Amerikaner die Chinesen zu mehr Geldausgeben zu bewegen gradezu für grotesk. Besonders kritisiert er hier den amerikanischen Finanzminister Timothy Geitner.

Deutsche Bank verdient weiter kräftig im Investmentbanking

July 28, 2009 by · Leave a Comment
Filed under: Aktie 

Nun hat auch die Deutsche Bank ihre Quartalszahlen vorgelegt und wie schon Goldman Sachs verdient die Deutsche Bank weiter kräftig, vorallem aber am Investmentbanking und dem Eigenhandel. Damit fast so hoch wie in dem sehr erfolgreichen ersten Quartal der Bank. So erzielte die Deutsche Bank im abgelaufenen Quartal einen Gewinn vor Steuern von 1,3 Milliarden Euro bzw 1,1 Milliarden Euro nach Steuern. Zum Vergleich im Vorjahr lagen die Gewinne noch bei 642 Mio Euro bzw. 645 Mio Euro. Die eigenkapital rendite kommt aber mit 13,7% nicht an die viel zitierten 25% Zielrendite des Josef Ackerman heran. Trotz dieses eigentlich so erfreulichen Quartalsergebnisses ist die Aktie der Deutschen Banke heute dennoch gewaltig abgestraft worden. Sie verlohr am Ende 11,42% und notierte bei nur noch 46,09 Euro. Auch wenn die Aktie in letzter Zeit sehr gut gelaufen ist, können Gewinnmitnahmen diesen Kursrutsch kaum erklären.

Nouriel Roubini bleibt pessimistisch für den Aufschwung

July 27, 2009 by · Leave a Comment
Filed under: Interview 

Ein interessantes CNBC Interview mit dem Ökonomen Nouriel Roubini und Arial Cohen habe ich heute im Blicklog gefunden. Dabei dämpft Nouriel Roubini in seiner typisch pessimistischen Art all zu hohe Erwartungen an den kommenden Aufschwung. Technisch ist die Rezession zwar schon überwunden, doch wird es in den USA und anderen entwickelten Staaten nicht viel mehr als 1 Prozent Wachstum geben. Vorallem mahnt Roubini die hohe Arbeitslosigkeit an die weiter belastet und die er im kommenden Jahr in den USA bei 11% sieht. Dies läge weiter nochmal deutlich über den angenommen Werten von max 10,4% für 2010, die der Stresstest im schlimmsten Szenario angenommen hat. Außerdem verweißt er wie schon zuvor Marc Faber auf die eigentliche Arbeitslosigkeit von 16% in den USA, da man noch im Prinzip die ganzen “discouraged” also entmutigten Arbeitslosen mit dazuzählen sollte, die nicht in der Statistik auftauchen.

Porsche – Das Ende der Ära Wiedeking

July 23, 2009 by · 4 Comments
Filed under: Aktie 

Nun also doch hat sich Ferdinand Piech durchgesetzt und Wendelin Wieking sowie Finanzvorstand Härter haben den Porsche Konzern verlassen. Damit ist der vorläufige Höhepunkt eines bemerkenswerten Schlammschlacht erreicht, in der Ferdinand Piech vor allem über die Medien den Porsche Chef demontiert hat. Auch gesteht Porsche damit entgültig das Scheitern seiner Übernahmepläne von VW ein. Dieser Übernahmekampf hat die Börsen seit Monaten beschäftigt und der VW Aktie ein sehr eigenwilliges Kursverhalten beschert und zu einer wahnsinnigen Überteibung geführt, als die VW Aktie zeitweise 1000 Euro erreicht hat. Doch das tat der Zuneigung der Porschemitarbeiter für ihren ehemaligen Chef, der mit 50 Millionen Euro verabschiedet wurde keinen Abburch. Die Mitarbeiten haben ihn in einer bewegenden Abschiedzeremonie heute in Zuffenhausen gehuldigt.

Der Einfluss von Hochfrequenztrading auf den Markt

July 20, 2009 by · 1 Comment
Filed under: Börsenwissen 

Seit den Enthüllungen rund um den gestohlenen automatischen hochgeheimen hochfrequenz Handelscode von Goldman Sachs stellt sich die Frage, wie viel Einfluss haben eigentlich solche Programme auf den Markt. So soll der stellvertretende Staatsanwalt ausgeführt haben, die Bank hätte behauptet der Code könnte zur Marktmanipulation eingesetzt werden. Und es stellt sich da natürlich die Frage, welchen Anteil hat der Hochfrequenzhandel an den Gewinnen von Goldman Sachs, die im letzten Quartal 3,4 Milliarden Dollar verdient haben.

Jon Stewart – Goldman Sachs the eye of the pyramid

July 17, 2009 by · Leave a Comment
Filed under: Fun 

Zum Wochenausklang wieder zwei äußerst interessante Videos von Jon Stewart aus der Daily Show. Im ersten nimmt er die Gewinne von Goldman Sachs aufs Korn die erst durch die vielen Hilfen der US Regierung möglich wurden. Dabei vergleicht er die Wirtschaft mit einer Pyramide an deren Spitze Golman Sachs steht. Die Spitze dabei ist natürlich von besonderer Bedeutung und bedarf jeder nur denkbaren Hilfe.

Im zweiten Video geht es um einen ehemaligen Baseball Spieler Lenny Dykstra, der in Amerika wohl neben seiner Karriere als Baseballspieler auch einige Berühmtheit als Finanzguru erlangt hat. Jon Stewart vergleicht dabei den Bericht über ihn in der Hochzeit der letzten Blase mit seiner nun aktuellen Situation. Der einstige Guru hat sein Geld verzockt und steht nun vor der Privatinsolvenz mit einem hohen Schuldenberg.

Marc Faber die wirkliche Arbeitslosigkeit in den USA liegt eigentlich viel höher

July 17, 2009 by · Leave a Comment
Filed under: Interview 

In diesem ausführlichen Interview geht Marc Faber, der Autor des “Doom, Gloom and Boom Reports” nochmal ausführlich auf die Schuld der FED an dieser Krise und der aktuellen Situation ein mit dem vernichtenden Urteil, dass sie nicht aus den Fehlern lernt und diesmal wieder mit den gleichen Methoden die nächste Blase kreieren. Nur jede Blase muss größer als die vorherige sein, um eine stimulierende Wirkung auf die Wirtschaft entfalten zu können. Auch geht Marc Faber in diesem Intervioew mit Newsmax.tv äußerst kritisch mit der Obama Regierung ins Gericht, die gerade überlegt noch ein weiteres Konjunkturpaket aufzulegen. Auch geht Marc Faber hier nochmal explizit auf die Inflationsproplematik ein und diskutiert die verschiedenen Ansichten zu inflationären oder deflationären Tendenzen.

Eliot Spitzer über die Gewinne von Goldman Sachs

July 15, 2009 by · 1 Comment
Filed under: Interview 

Auf die Gefahr hin das Thema Goldman Sachs in diesem Blog überzustrapazieren, doch dieses Bloomberg Interview mit dem früheren New Yorker Governor Eliot Spitzer lohnt sich. Eliot Spitzer diskutiert kritisch und nachdenklich über die grade gestern erst gemeldeten Gewinne von Goldman Sachs. Ist es politisch vertretbar, dass eine Bank so viel Unterstützung von staatlicher Seite erhält und damit horrende Gewinne einfährt die sie wiederum als Bonus ausschüttet? Goldman Sachs profitiert ja nicht nur von den Gelden des Rettungsfonds TARP, dass die Bank schon wieder zurückgezahlt hat, sondern auch von dem Umstand mittlerweile als gewöhnliche Bank zu firmieren und eben nicht mehr als Investmentbank wie in vielen Artikeln in den Medien noch behauptet. So erhält Goldman Sachs zu äußerst günstigen Konditionen neues Kapital, dass darüber hinaus quasi vom Staat auch noch garantiert wird und nutzt es nur zum eigenen Vorteil im Trading. Dadurch entstehen keine neuen Jobs und die vielen Menschen die in den USA mitlerweile ihren Job verloren haben und mit der steigenden US Arbeitslosigkeit zu kämpfen haben, werden zurecht wütend denn bei ihnen kommt keine Hilfe an.

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