Archiv für August, 2009
FED nach John Tayler die Wurzel allen Übels in der Finanzkrise
Vor ein paar Tagen hatte ich schon in einem Artikel meine Meinung über die nach meiner Ansicht verfehlte Politik der FED geäußert. Dabei bin ich der Ansicht, dass grade die massiven Rettungsaktionen in der Vergangenheit die Krise durch zu billiges Geld erst in den Ausmaßen erst ermöglicht hat und durch ihre quasi Null-Zins Politik die Saat für die nächste noch heftigere Krise bereits legt. Doch auch annerkannte amerikanische Ökonomen teilen diese Meinung wie John Tayler und man kann nur hoffen, dass sich diese Sichtweise wenn auch spät langsam durchsetzt.
Jim Rogers – Eine Chinablase?
In diesem interessanten Interview kommentiert Jim Rogers nochmal ausführlich über die rasant steigenden Aktienmärkte in China, die seit Oktober schon 100% zulegt haben. Jim Rogers würde hier nicht mehr auf den fahrenden Zug aufspringen, doch hält er hier von einer Blase zu sprechen für verfrüht. Auch geht Jim Rogers nochmal scharf mit den Rettungsplänen insbesondere für die Banken ins Gericht und mit der Art und Weise wie die Notenbanken die Krise gemanaged haben. In diesem Jahr wird das Geld wahrscheinlich die Konjunktur stützen, doch die Rechnung für all die Rettunggelder wird später noch kommen.
Abwrackwahnsinn nun auch in den USA
Zum Ende der Woche wieder ein paar lustige Videos aus der Daily Show mit Jon Stewart. Das Video beweist das nicht nur wir Deutsche beim Thema Abwrackprämie durchdrehen und wie die verrückten Die Autohäuser leerkaufen. Dazu noch ein äußerst interessantes und ungewöhnliches Interview von Stephen Colbert aus dem Colbert Report mit Paul Krugman. Viel Spaß dabei!
Peter Schiff – über die amerikanische Wirtschaft und die Marktrally
Peter Schiff ist schon lange sehr skeptisch gegenüber der amerikanischen Wirtschaft und hat massiv vor der Immobilienblase gewarnt. In diesem Podcast spricht Perter Schiff über die Hintergründe der aktuellen Marktrally und wie sich aktuell die Präferenzen der Investoren verschieben und sich eher aus den USA verabschieden und außerhalb der USA Anlagemöglichkeiten suchen, zu sehen an dem fallenden Dollar. Diese hatten durch ihre massiven Investments in US Staatsanleihen lange Zeit während der Finanzkrise dem amerikanischen Staat niedrige Zinsen ermöglicht.
Vorallem warnt Peter Schiff vor einer deutlichen Dollarschwäche die zu steigenden Rohstoff- und Nahrungsmittelpreisen in den USA führt. Auch spricht er noch das große Dilemma der FED an, die eigentlich die Leitzinsen bald anheben müsste, um die Inflation zu bekämpfen, dabei aber die Wirtschaft abwürgen würde. Seiner Meinung nach soll sie endlich einen Schlusstrich ziehen und die Wirtschaft sich in einer Deflation bereinigen zu lassen, anstelle eine neue inflationäre Blase zu schaffen um mit der schuldenfinanzierten Konsumgesellschaft weiter zu machen wie bisher.
Artikelserie – Die richtige Wahl des Stopkurses
Viele haben im vergangenen Börsencrash durch die Finanzkrise wahrscheinlich erleben müssen, wie wichtig ein Stopkurs hätte sein können. Ich selber musste da auch schon so einige leidvolle Erfahrungen machen, da ich teilweise meinte auf einen verzichten zu müssen. Die Wahl des richtigen Stopkurses ist aber von entscheidender Bedeutung, will man langfristig an der Böse erfolgreich anlegen. Man kann zwar sich den Wert noch so gut anschauen und ihn analysieren, an der Börse treten aber immer wieder Ereignisse auf, die die beste Analyse reif für den Papierkorb werden lassen. Auch ist oft garnichtmal ersichtlich warum manchmal Aktienkurse gegen einen laufen, bis man es rausgefunden hat ist es meist aber schon zu spät und man sitzt auf einer Depotleiche oder muss ewig darauf warten, dass sich der Kurs wieder erholt hat. Dabei entgehen einem lohnende Investitionsmöglichkeiten, die man einfach nicht wahrnehmen kann weil das Geld in einer unrentablen Position gebunden ist. In der kommenden Artikelserie möchte ich Ihnen zeigen wie sie je nach Ihrem bevorzugten Anlagezeitraum einen geeigneten Stopkurs bestimmen können.
Die FED Politik – Ursache oder Lösung des Problems?
Die FED bekämpft diese Finanzkrise wie auch schon die letzte Krise dadurch, die Kapitalmärkte über niedrige Leitzinsen mit Kapital zu fluten um so eine Rezession zu bekämpfen und abzumildern. Die FED will eine Deflation um jeden Preis verhindern, wenn nötig sollen dafür auch Staatsanleihen gekauft werden, genannt “quantitive easing”. Angefangen hat diese Politik Alan Greenspan die zum ersten mal beim Zusammenbruch von Long-Term Capital Management (LTCM) 1998 betrieben wurde, hier wurden die Leitzinsen deutlich gesenkt um die Kapitalmärkte mit Liquidität zu versorgen um einen mögliche Krise abzuschwächen und zu verhindern. Sein Nachfolger Ben Bernanke hat diese Politik nun zu seiner eigenen gemacht und greift in der jetzigen Finanzkrise zu allen möglichen Mitteln der FED um die Märkte mit Kapital zu versorgen.
Besucherzahlen Juli 2009
Auch wenn es am Anfang vom Juli für den Aktienmarkt kritisch aussah, hat sich das eher als eine Bärenfallen entpupt und er konnte im Verlauf kräftig zulegen. Der DAX ist mitlerweile wieder bei seinem Niveau vom Oktober 2008 angelangt. Die berichteten Quartalszahlen sahen zwar nicht so wirklich rosig aus, doch waren viele wohl froh das sie nicht noch schlechter ausgefallen sind, zumal das Geld der Notenbanken weiter günstig in die Märkte gepumpt wird. So haben sich die Märkte trotz Urlaubszeit in einer sehr starken Verfassung präsentiert.
