Diskussion am Milken Insitut: Eurozone, immer noch einer für alle, alle für einen?

April 29, 2010 by
Filed under: Interview 

Ich habe eine sehr interessante Diskussion, die am Dienstag den 27 April am Milken Institut stattgefunden hat, gefunden. Darin diskutieren Bo Lundgren, James McCaughan und Professor Nouriel Roubini über die Zukunft der Eurozone und wie Griechenland am besten geholfen werden kann und wie die Probleme der anderen PIIGS Länder wie Spanien aussehen. Bo Lundgren ist früherer Finanzminister von Schweden, der über seine eigenen Erfahrungen spricht bei der Restrukturierung des schwedischen Bankensystems in den späteren 80igern und früheren 90iger Jahren. James McCaughan ist CEO von Principal Global Investors. Dazu Nouriel Roubini Professor für Economics and International Business an der Stern School of Business, New York University.

Der Pessimismus des Schwarzsehers Nuoriel Roubinis ist schon weit bekannt und er gibt jeder Krise erst den wirklich düsteren Klang. Nouriel Roubini hält von dem jetzigen Rettungspaket für Griechenland wenig, es wird nicht die Strukturprobleme lösen, er würde das Geld eher für die nötigen Umstruktrurierungen Griechenlands ausgeben anstelle nur Kredite zu geben. Nach Nouriels Roubinis Meinung ist das nicht nur ein reines Liquiditätsproblem, sondern ein Solvenzproblem. Und auch für Spanien sieht er schwarz, da Spanien noch viel mehr unter Folgen der Finanzkrise zu leiden haben, so ist in Spanien eine Immobilienblase geplatzt und die Arbeitslosigkeit liegt bei 20%. Auch wird in der Runde über die Eurozone als Ganzes gesprochen, ob es nicht zu einem Auseinanderbrechen kommen wird oder gar ob es nicht sinnvoller wäre, verschiedene ähnliche Länder zu kleineren verschiedenen Währungsräumen zusammenzufügen.

Hier gehts zur Diskussion als Video am Milken Institut

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