Jim Rogers – Es wird eine Währungskrise geben

June 5, 2009 by
Filed under: Interview 

Äußerst interessantes Gespräch mit der Hedgefondslegende Jim Rogers. Seiner Ansicht nach steuert die Welt auf eine massive Währungskrise hin, die wahrscheinlich ihren Anfang im Dollar nehmen könnte. Er macht aber auch eine sehr interessante Aussage zu Aktien. Fast sein gesamtes Investorenleben hatte Jim Rogers Longs und Short. Doch in der aktuellen Situation hat er keine Shorts in Aktien. Er geht davon aus, dass durch das massive Drucken von neuem Geld durch die Notenbanken die Kapitalmärkte geflutet werden. Jim Rogers geht aber davon aus, dass die Rohstoffmärkte noch deutlicher davon profitieren werden.

Im Anschluss noch eine hitzige Diskussion über amerikanische Staatsanleihen. Jim Rogers ist der Meinung das man hier short gehen sollte, da er diese massiv an Wert verlieren könnten. Insbesondere durch die hohen Staatsschulden der USA. Sein Kontrahent ein Bondmarktexperte geht davon aus, dass Jim Rogers vier Jahre zu früh dran ist mit seiner Prognose.

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Kommentare

4 Comments on Jim Rogers – Es wird eine Währungskrise geben

  1. Webnews.de on Fri, 5th Jun 2009 15:25
  2. Jim Rogers – Es wird eine Währungskrise geben…

    Die Investorenlegende Jim Rogers im Gespräch, warum er schwarz für einzelne Währungen insbesonder…

  3. TS on Fri, 5th Jun 2009 18:23
  4. naja, der Schwarzmaler Jim mal wieder!

    Die Amis lassen sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Zur Not erhöht der FED-Ben die Leitzinsen massiv.

    Klar kann sich das Währungsgefüge teilweise zugunsten des Euro hin verschieben. Aber das löst doch noch lange kein Chaos aus.

  5. Joerg on Fri, 5th Jun 2009 20:58
  6. Ja allerdings, Jim hat einen ausgeprägten Pessimismus. Aber so ganz unrecht hat er bei der Sache nicht. Denn wenn die Wirtschaft noch nicht wieder angezogen ist, hat die FED keine politischen Möglichkeiten die Leitzinsen zu erhöhen. Das würde ihnen nie jemand verzweihen die Wirtschaftserholung abgewürgt zu haben.

    Darüber hinaus emmitieren die USA immer größe Summen an Staatsanleihen. Wenn hier der Markt nicht mehr aufnehmen kann oder will sieht es sehr düster aus. Die Kurse der Staatsanleihen sind jetzt ja schon einige Woche am fallen.

  7. etf-hq.de on Mon, 15th Jun 2009 23:05
  8. Neulich hat mal jemand gesagt: Hinter jedem Fernsehexperten steckt ein Verkäufer… ich fände Jim Rogers glaubwürdiger, wenn er nicht in jedem zweiten Satz auf Rohstoffe verweisen würde, mit denen er ja zufällig viel Geld verdient. Denn mit seiner pessimistischen Einschätzung zum Dollar hat er ja möglicherweise Recht.

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